Die Opposition als letzte Chance für die Regierung?

Die Opposition als letzte Chance für die Regierung?

Brexit-Splitter (3) Es hat wieder nicht gereicht. Am Montagabend konnte sich das britische Parlament auch im zweiten Anlauf nicht auf einen Kompromiss bezüglich eines weicheren Brexit einigen. Worauf Premierministerin Theresa May am Dienstag der Labour Party Verhandlungen über eine gemeinsame politische Strategie in Bezug auf den Brexit anbot. Fehlt nur noch eine Regierung der nationalen … vorwärts


Ein Fluch auf all Eure Sippen

Ein Fluch auf all Eure Sippen

Brexit-Splitter (2) Den «New European» gibt es noch immer. Einst, nach der Brexit-Abstimmung im Juni 2016, als Pop-up-Zeitung gestartet und provisorisch auf vier Nummern angelegt, hat die Wochenzeitung seither 137 Mal die Vorteile der EU und Europas beschworen, mit Ernst und Witz und etlicher grafischer Fantasie. Dabei ist die Zeitung nicht etwa in einer der … vorwärts


Postkoloniale Verstrickungen der globalen Schweiz (Editorial zu Widerspruch Nr. 72)

Postkoloniale Verstrickungen der globalen Schweiz (Editorial zu Widerspruch Nr. 72)

Gibt es eine westeuropäische Nation, die der kolonialen Machtausübung unverdächtiger scheint als die Schweiz? Haben «wir» damit überhaupt etwas zu tun? Dieser Frage geht das aktuelle Widerspruch-Heft nach, indem es zu einer Auseinandersetzung mit der postkolonialen Stellung der Schweiz anregt. Der Begriff Postkolonialismus beschreibt die Auswirkungen von Kolonialismus, Dekolonisierung und neokolonialen Tendenzen auf die heutige … vorwärts


Brexit – zu Taktik und Strategie von Labour

Ohne Zweifel hat die britische Labour Party in letzter Zeit viel von jenem Schwung eingebüsst, den sie während des Wahlkampfs 2017 mit Jeremy Corbyn gewonnen hatte. Für die meisten Labour-Mitglieder ist der Brexit ja kein Thema, mit dem sie eine Kampagne führen wollen. Doch gegenwärtig ist er in der britischen Politik das einzige Thema. Deshalb … vorwärts


Matriarchatstheorie und feministische Geschlechterforschung: Eine Positionsbestimmung

Matriarchatstheorie und feministische Geschlechterforschung: Eine Positionsbestimmung

Die Verortung meiner Position beginnt mit einer sprachlichen Differenz bei der Begriffsbildung. Ich spreche nicht von «Matriarchat» oder matriarchaler Kultur, sondern sehr bewusst von «matrizentrischen» Kulturen, und zwar aus folgenden Gründen:   Umgangssprachlich wird unter Begriffen in Kombination mit dem griechischen Wort «arché» eine Form von Herrschaft verstanden. So bei «Monarchie» als Herrschaft eines Einzelnen, … vorwärts


Klassismus in der Kita?

Klassismus in der Kita?

Hamburg . Kita Rabenhorst. Eine junge Familie zieht in den Hamburger Staddteil Wellingsbüttel und dort, auf der Suche nach Betreuung für den Nachwuchs, stösst sie auf die Beschreibung der gesellschaftlichen Wirklichkeit des Stadtteils. Nicht abstrakt, sondern in einer Broschüre des dortigen Kindergartens. Dort wird wahrheitsgemäß beschrieben, dass ein Grossteil der Eltern der lieben Kleinen einer … vorwärts


Ist Kunst Arbeit oder ästhetische Selbstbefriedigung?

Ist Kunst Arbeit oder ästhetische Selbstbefriedigung?

Auf theoriekritik.ch hat die Gruppe Konverter den Text ‚Kunst, Kultur und Warenform – Rote Fabrik und Reitschule‘ veröffentlicht. Darin werden die Berner Reitschule und die Rote Fabrik in Zürich als Konsumtempel bezeichnet, in der die eigene, widerständige Kultur kommerzialisiert werde. Das Ziel der Gruppe Konverter ist die künstlerische Selbstermächtigung. Dabei kann Kunst nur widerständig sein, … vorwärts


Kunst, Kultur und Warenform – Rote Fabrik und Reitschule.

Kunst, Kultur und Warenform – Rote Fabrik und Reitschule.

„Kultur hat einen Wert.“ „Kunst ist Arbeit.“ „Künstler sollen bezahlt werden.“ So lautet der Dreischritt, der immer wieder zu hören ist. Auch jüngst im Zusammenhang mit der Besetzung der Grossen Halle der Reitschule in Bern, welche die Gruppe der „Wohlstandsverwahrlosten“ durchführte. Die Kritik lautet, dass die Kommerzialisierung der (eigenen, widerständischen) Kultur rückgängig gemacht werden sollte, … vorwärts