Zusammen schreiben. Ein Versuch über das gute Schreiben

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Zusammen schreiben. Ein Versuch über das gute Schreiben

 Im Wissen um das geteilte Begehren nach Schreiben und Fabulieren haben wir im Februar 2018 einen Briefverkehr angefangen, um unsere eigene Schreibpraxis und Situierung im erweiterten Kunstfeld sowie im Feld der Geisteswissenschaften zu reflektieren. Dabei war uns durchaus bewusst, dass wir in einem besonderen Verhältnis zueinander stehen: Ruth ist von ihrer Ausbildung her Philosophin und … vorwärts


Freie Rhythmen und gesunder Menschenverstand

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Freie Rhythmen und gesunder Menschenverstand

Streiflichter auf die «Neue Schweizer Rundschau» und die «neutralität». Friedrich Hölderlin und Walter Benjamin: Diese beiden Namen tauchten in der «Neuen Schweizer Rundschau» (NSR) um 1930 auf. Die NSR war eine Monatszeitschrift mit bemerkenswert breitem Horizont, die 1907 als «Wissen und Leben» begonnen hatte und 1926 zur «Neuen Schweizer Rundschau» mutierte. Die Nummer vom Juli … vorwärts


Vom proletarischen Jugendwohnheim zum Szenelokal

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Vom proletarischen Jugendwohnheim zum Szenelokal

Das Zürcher Café Boy und die Bieler Genossenschaft St. Gervais Die Genossenschaften und Institutionen der ArbeiterInnenbewegung kommen in die Jahre und schreiben ihre Geschichten. 2010 konnte die Stiftung Volkshaus Zürich ihr hundertjähriges Jubiläum mit einem opulenten Band feiern, kürzlich erschien ein ebenso gediegenes Buch zum Zürcher Cafe Boy. Nicht ganz so aufwendig aber ebenfalls aufschlussreich … vorwärts


Ariadne legt verführerische Spuren

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Ariadne legt verführerische Spuren

Zu einigen jüngeren politischen Krimis Krimis machen eine gewichtige Abteilung der Bibliothek schema f aus und füllen hier etliche Tablare. Da sind die Klassikerinnen Agatha Christie, Dorothy L. Sayers, Margery Allingham oder die sich allen Schubladen und Einordnungen entziehende Patricia Highsmith. Da ist natürlich auch P. D. James mit dem Buch Ein reizender Job für … vorwärts


Rote Hefte im Format A5

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Rote Hefte im Format A5

Kleine Geschichte der Berliner «alternative» Ihr Name war Programm: Die «alternative» war ab Mitte der 1960er Jahre die wichtigste kritische kultur- und literaturtheoretische Zeitschrift im deutschsprachigen Raum. Sie rekonstruierte marxistische Positionen aus der Weimarer Republik und transportierte nach 68 die französische Literatursoziologie und den Poststrukturalismus nach Deutschland, vor allem auch in seiner marxistischen Variante: Louis … vorwärts


Harry in Düsseldorf

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Harry in Düsseldorf

Kurze Reise auf Heines Spuren Sein Deutschland. Ein Wintermärchen hatte Heine gegenüber seinem treuen Verleger Julius Campe als «humoristisches Reiseepos» angekündigt Die 1844 im Pariser Exil geschriebenen zahlreichen Vierzeiler in 27 Caput seien «ein ganz neues Genre, versifizierte Reisebilder und werden eine höhere Politik atmen als die bekannten politischen Stänkerreime». Gegen deren plakative Diktion war … vorwärts


Lob der Wiederholung (Tribute to Maureen Kägi)

Lob der Wiederholung (Tribute to Maureen Kägi)

Wiedererkennen und Wiederholen Eine der wichtigsten Künste besteht heute darin, die Welt nicht nur staunend wahrzunehmen, sondern sie vielmehr in einer Praxis des Wiedererkennens zu erschliessen. Das Erforschen der Welt bedeutet in dieser Hinsicht nicht das Suchen nach dem noch nie Gesehenen, sondern die Suche nach etwas Bekanntem, das verloren ist. Nach dem Wortlaut des … vorwärts