Freie Rhythmen und gesunder Menschenverstand

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Freie Rhythmen und gesunder Menschenverstand

Streiflichter auf die «Neue Schweizer Rundschau» und die «neutralität». Friedrich Hölderlin und Walter Benjamin: Diese beiden Namen tauchten in der «Neuen Schweizer Rundschau» (NSR) um 1930 auf. Die NSR war eine Monatszeitschrift mit bemerkenswert breitem Horizont, die 1907 als «Wissen und Leben» begonnen hatte und 1926 zur «Neuen Schweizer Rundschau» mutierte. Die Nummer vom Juli … vorwärts


Lichtstrahlen und vegetarische Küche

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Lichtstrahlen und vegetarische Küche

Eine Zeitschrift des linken Sozialdemokraten Julian Borchardt «Lichtstrahlen» – unter diesem jugendstilhaft verheissungsvollen Titel wollte eine politische Wochenzeitschrift ab 1913 in die Höhe, in die Zukunft führen, wobei der Untertitel ein «Bildungsorgan für denkende Arbeiter» ankündigte. Wer da so emphatisch zu bilden versuchte, war Julian Borchardt. Borchardt (1868–1932) arbeitete nach einer kaufmännischen Ausbildung in Bromberg … vorwärts


Vom proletarischen Jugendwohnheim zum Szenelokal

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Vom proletarischen Jugendwohnheim zum Szenelokal

Das Zürcher Café Boy und die Bieler Genossenschaft St. Gervais Die Genossenschaften und Institutionen der ArbeiterInnenbewegung kommen in die Jahre und schreiben ihre Geschichten. 2010 konnte die Stiftung Volkshaus Zürich ihr hundertjähriges Jubiläum mit einem opulenten Band feiern, kürzlich erschien ein ebenso gediegenes Buch zum Zürcher Cafe Boy. Nicht ganz so aufwendig aber ebenfalls aufschlussreich … vorwärts


Gegen die Wundertäter

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Gegen die Wundertäter

Der unermüdliche Liberale Rudolf Olden «Er hält nichts von Verträgen, Paragraphen oder Verfassung. […] Ja, er hält die Gesetze für verbrecherisch, wenn sie den Schutz der Schwachen bezwecken. […] Der Vorgang, dass der Starke sich selbst Fesseln anlegt, sich durch Geschriebenes bindet, dem Schwachen eine Waffe gibt und sich ihr unterwirft – der Inbegriff der … vorwärts


Ariadne legt verführerische Spuren

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Ariadne legt verführerische Spuren

Zu einigen jüngeren politischen Krimis Krimis machen eine gewichtige Abteilung der Bibliothek schema f aus und füllen hier etliche Tablare. Da sind die Klassikerinnen Agatha Christie, Dorothy L. Sayers, Margery Allingham oder die sich allen Schubladen und Einordnungen entziehende Patricia Highsmith. Da ist natürlich auch P. D. James mit dem Buch Ein reizender Job für … vorwärts


Aus dem Innern der kommunistischen Bewegung

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Aus dem Innern der kommunistischen Bewegung

Rosa Meyer-Leviné Der Roman A Storm from paradise beschreibt eine Liebesgeschichte kurz vor dem 1. Weltkrieg. Ein schottischer Provinzlehrer wird von der russischen Emigrantin Elizabeth de Pass, die es auf verwickelten Wegen in sein Dorf verschlagen hat, für einen Winter und einen Frühling aus seinem engen, vorgespurten Leben gerissen. Doch er vermag die ihm gebotene … vorwärts


Rote Hefte im Format A5

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Rote Hefte im Format A5

Kleine Geschichte der Berliner «alternative» Ihr Name war Programm: Die «alternative» war ab Mitte der 1960er Jahre die wichtigste kritische kultur- und literaturtheoretische Zeitschrift im deutschsprachigen Raum. Sie rekonstruierte marxistische Positionen aus der Weimarer Republik und transportierte nach 68 die französische Literatursoziologie und den Poststrukturalismus nach Deutschland, vor allem auch in seiner marxistischen Variante: Louis … vorwärts


Harry in Düsseldorf

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Harry in Düsseldorf

Kurze Reise auf Heines Spuren Sein Deutschland. Ein Wintermärchen hatte Heine gegenüber seinem treuen Verleger Julius Campe als «humoristisches Reiseepos» angekündigt Die 1844 im Pariser Exil geschriebenen zahlreichen Vierzeiler in 27 Caput seien «ein ganz neues Genre, versifizierte Reisebilder und werden eine höhere Politik atmen als die bekannten politischen Stänkerreime». Gegen deren plakative Diktion war … vorwärts


Bahnwärter Michel und Schneider Glaus

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Bahnwärter Michel und Schneider Glaus

Der historische Kampf gegen den Lohnabbau «Der karge Arbeitslohn ist abgebaut» – die sechste Zeile der ersten Strophe dieser mehrstrophigen Politballade ist unterstrichen. Schliesslich ist sie vom «Aktionskomitee gegen den Lohnabbau» herausgegeben worden, und entsprechend wird zum Schluss ein kräftiges Nein bei der Eidgenössischen Volksabstimmung von Mai 1933 gefordert. Die zehnseitige Broschüre ist, natürlich, in … vorwärts