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  1. […] Es sollte eigentlich nicht schwer sein, zwischen »Rechten« und »Linken« unterscheiden zu können. Ziele und Wertvorstellungen beider politischer Lager sind nicht nur grundverschieden, sondern gegensätzlich. Trotzdem existieren Strategien, die als Querfront bezeichnet werden, Rechts und Links in eine Arbeitsbeziehung zu bringen oder gar zusammenzuführen. Mit demselben Begriff werden dabei zwei verschiedene Phänomene bezeichnet, die zwar häufig gleichzeitig auftreten, letztlich aber gegeneinander gerichtet sind. a) Teile der rechten Bewegung integrieren in besonderem Maße Begriffe der politischen Linken und versuchen zugunsten einer gemeinsamen Feindorientierung gegen »den Westen« mit der Linken Kontakte und Beziehungen einzugehen. b) Phasenweise versuchen Teile der linken Bewegung die Anhängerschaft der rechten Massenbewegung zu erreichen, zu beeinflussen und zur eigenen Bewegung herüber zu ziehen. Dabei werden Begriffe der Rechten wie »nationale Befreiung« usw. aufgenommen. Man stellt sich als eigentlichen Sachwalter der Nation dar. Vergl. http://antifa.vvn-bda.de/2016/01/10/zauberlehrlinge/ Bei der Querfront geht es also um die Suche nach einer gemeinsamen Form, in welcher die neuen völkisch-nationalistischen Gruppen Subjekte und Gesellschaft sich zusammen- bzw. auseinander denken. Vergl. Klaus Weber: Zur Analyse von Faschisierungsprozessen; http://www.theoriekritik.ch/?p=2872 […]

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