3 Comments

  1. Franco Bellettini

    Der Schluss des Beitrags der bei alternativer ,” wider-
    ständiger ” Kunst landet , statt einer politischen
    Bewegung ist , sorry , doch wieder ein sehr
    weiblicher , ästhetisiernder . Und typisch für
    eine ” kulturalistische ” Mitteleuropäische Sichtweise .
    Eigentlich nichts anderes als ein ” raffinierteres ”
    Wohlfühlinventar . Also gesellschaftliche Probleme
    auf einer individualisierten Ebene abzuhandeln ,
    beziehungsweise konsumierbar zu machen . In
    Zürich haben ” kulturelle ” Aktivitäten , längst
    alle politischen abgelöst .

  2. Marco Tesche

    Liebe Franziska,
    hast Du die Bücher von Tolle selbst gelesen? Ich fürchte nicht. Tolle ist kein moderner Pop-Guru. Er lehrt die gleiche Wahrheit wie Jesus und Buddha tausende von Jahren vor ihm: wir sind nicht die Stimme in unserem Kopf. Wären wir der Denker, könnten wir über diese Frage nicht reflektieren. Wir sind das Bewusstsein, welches die Erfahrung des Denkens macht. Aber es ist nur eine Körperfunktion. Sie macht sich wichtiger als sie ist und versucht uns einzureden, sie wäre wir. Diesen Zustand nennt man Ego. Das kommt nicht von Tolle, sondern von Buddha. Solange Du mit Deinem Denken identifiziert bist, erkennst Du nicht, wer Du wirklich bist.
    Je intelligenter Du bist, desto stärker ist für gewöhnlich Dein Ego. Deines ist riesig. Deshalb versuchst Du (bzw. es) die tiefsten Wahrheiten der menschlichen Existenz mit ein paar satirischen Zeilen wegzufegen.
    Lies mal „eine neue Erde“ von Tolle. Mir hat es 2004 endgültig die Augen geöffnet. Vorher war ich genau wie Du. Es ist eine Befreiung, nicht mehr alles glauben zu müssen, was Du denkst.

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